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Der größte Teil des fließt in Form von en in die zur Unterstützung der Landwirtschaft (jährlich etwa 55 Mrd. Euro ? 43 % des Haushalts) und in die zur regionalen Entwicklung in den EU-Mitgliedstaaten sowie die Bereiche Forschung und Innovation (jährlich etwa 60 Mrd. Euro ? 45 % des ).

Als Finanzierungsinstrumente stehen für die Agrarförderung der (EGFL), der sowie der zur Verfügung. Die regionale Strukturförderung erfolgt aus dem (EFRE), dem und dem . Typischerweise werden diese Finanzhilfen nicht direkt von der ausbezahlt, sondern über nationale und regionale Behörden der EU-Mitgliedstaaten. Meist handelt es sich dabei um große Infrastrukturprojekte, bei denen die EU-Mittel mit Bundes-, Landes-, kommunalen und sonstigen öffentlichen Mitteln, ggf. auch privaten Mitteln werden müssen.

Direkt zahlt die Finanzhilfen an staatliche oder private Organisationen und Einrichtungen mit Rechtspersönlichkeit, wie etwa en, n, , und en. Diese Gelder fließen in Projekte aus den Bereichen , Bildung, , , , sowie in Maßnahmen der . In Ausnahmefällen werden auch Einzelpersonen unterstützt.

Die Vergaberichtlinien, Zahlungsbestimmungen und Verfahren aller EU-Finanzhilfen stehen in der 'Haushaltsordnung' und den dazugehörigen Durchführungsbestimmungen. Die Haushaltsordnung sieht unter anderem vor, dass die EU jährlich einen Bericht über die Förderungen mit allen Namen und Adressen der Begünstigten herausgeben muss.

Förderprogramme der EU

  • :
    • (EFRE)
    • (ESF+)
    • (KF)
    • (ELER)
    • (EMFAF)
  • Sonstige Fonds (Auswahl):
    • (EGFL)
    • (IPA)
    • (EUSF)
    • (kurz JASPERS ? en: Joint Assistance in Supporting Projects in European Regions)
    • (kurz JEREMIE ? en: Joint European Resources for Micro to Medium Enterprises)
    • (kurz JESSICA ? en: Joint European Support for Sustainable Investment in City Areas)
    • (kurz JASMINE ? en: Joint Action to Support Micro-finance Institutions in Europe)

Forschung und Entwicklung

Die Europäische Union finanziert sowohl Grundlagen- als auch angewandte Forschung. Bekannteste Finanzierungsinstrument ist das , zudem vergibt die Europäische Kommission Gelder über die und über ihre .

Bildung

{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="3" style="float:right; margin:10px; width:25%;"
! style="background:#99CCFF;"| <small>BOLOGNA-ZIELE (f. UNIVERSITÄTEN)</small>
|-
|
  • leicht verständliche und vergleichbare Abschlüsse
  • undergraduate/graduate-System
  • die Förderung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden
  • europäische Zusammenarbeit bei der
  • die Förderung der europäischen Dimension

|}

Um die Ziele, die durch den entwickelt wurden, zu erfüllen, wird mit dem Programm ''Tempus'' die Zusammenarbeit im Hochschulbereich zwischen EU-Mitgliedstaaten und Partnerländern aus den neuen unabhängigen Staaten, und dem Mittelmeerraum unterstützt. Es werden gemeinsame Projekte, aber auch Reisekosten gefördert.

'''' fördert die internationale Zusammenarbeit und e von Auszubildenden und Arbeitnehmern, um die Qualität der Berufsbildung zu erhöhen. Zugleich soll vorangetrieben werden und die ?europäische Dimension? in Berufsbildungssystemen und Lehrmethoden gestärkt werden. Insbesondere auch sind angesprochen. Neben der Mobilität und der Sprachkompetenz zielt Leonardo auch auf transnationale Pilotprojekte zur Entwicklung innovativer Ausbildungsmethoden, auch unter Nutzung moderner ab. Leonardo fördert außerdem transnationale Netzwerke verschiedener Einrichtungen zur langfristigen Entwicklung von Ausbildungsmethoden sowie Projekte zur Analyse des zukünftigen Ausbildungs- und Qualifikationsbedarfs. Auch Datenvergleichsprojekte werden unterstützt.

Das '', lebenslanges Lernen). Zu Erasmus gehört auch das Programm ''Arion'', mit dem Studienbesuche für Fachleute und Entscheidungsträger im Bildungswesen gefördert werden. Als flankierende Maßnahmen zu Erasmus werden auch Informationstätigkeiten unterstützt. Im Bereich der nicht-formalen außerschulischen Bildung fördert das EU-Programm ?Jugend in Aktion? Auslandsaufenthalte, Freiwilligendienste und Initiativen von Jugendlichen.

Verkehr

Mit dem Schwerpunktprogramm e. Neuere Projekte befassen sich mit Fahrradrouten sowie der Mobilfunkabdeckung der Korridore.

Umwelt und Energie

Von 2007 bis 2013 ist '''' das wichtigste Finanzierungsinstrument der EU in den Bereichen Umwelt- und Naturschutz. ''LIFE+'' fördert sowohl die Entwicklung innovativer und integrierter Techniken (''LIFE+ "Umweltpolitik und Verwaltungspraxis"''), als auch den Schutz bedrohter Arten und natürlicher Lebensräume (''LIFE+ "Natur und Biologische Vielfalt"''). Auch Informationskampagnen können Unterstützung erhalten (''LIFE+ "Information und Kommunikation"'').

Bis zum Jahr 2006 lief noch das Programm ''''. Örtliche, regionale und nationale Initiativen in den Bereichen erneuerbare Energieträger, Energieeffizienz und Energiespezifische Aspekte des Verkehrswesens werden mit diesem Programm unterstützt.

Ländlicher Raum

Zur Entwicklung des ländlichen Raums hat die EU die Gemeinschaftsinitiative eingeführt. Eine Unterstützung benachteiligter ländlicher Räume der EU wird mittels der geregelt.

Justiz

Mit dem Programm ''Daphne'' werden europäische Maßnahmen zur Bekämpfung der Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Frauen unterstützt. Mit ''Grotius II'' wird der innereuropäische Austausch von Richtern, Staatsanwälten, Gerichtsvollziehern etc. gefördert, mit dem Ziel, die Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten durch eine bessere gegenseitige Kenntnis der Rechtsordnungen und der Rechtspflege zu erleichtern.

Medien und Kultur

Seit dem besitzt die Europäische Union auch eine Kompetenz auf dem Gebiet der Kultur, der sie unter anderem durch Förderprogramme Rechnung trägt.

Die ersten Kulturförderprogramme der EU waren die Programme , und .

Vom 1. Januar 2000 bis zum 31. Dezember 2006 wurde die Kultur hauptsächlich über das Rahmenprogramm '''' gefördert.

Seit dem 1. Januar 2007 läuft das Programm .

Wirtschaft

Die EU fördert mit weiteren Programmen in den verschiedenen Bereichen, z. B.:

Außenhilfe

Die betrifft Vorhaben, die in Ländern außerhalb der EU ausgeführt werden und vor allem Personen und Einrichtungen außerhalb der EU zugutekommen, zum Beispiel projekte in der . Diese Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung sind dennoch auch für Personen und Einrichtungen in der EU interessant. Europäische etwa in den Bereichen Umwelt oder Entwicklung können Projekte beantragen, mit denen sie z. B. zu Umweltschutz oder sbekämpfung in der Dritten Welt beitragen. Sechs verschiedene Instrumente stehen für die externe Förderung zur Verfügung.

  • Mit dem ''Stabilitätsinstrument'' sollen n und Instabilität in Drittländern sowie grenzübergreifende Herausforderungen, wie die nukleare Sicherheit, Nichtverbreitung, der Kampf gegen illegalen Handel, organisierte Kriminalität und Terrorismus angegangen werden.
  • Das ''Instrument für Heranführungshilfe'' betrifft potenzielle Beitrittskandidaten und ersetzt damit die Instrumente , , und CARDS sowie mehrere andere Verordnungen.
  • Das '''' stellt Außenhilfe für Drittländer zur Verfügung, die sich an der Europäischen Nachbarschaftspolitik beteiligen, das sind z. B. Länder des südlichen und östlichen Mittelmeerraums, die , , sowie der südliche . Gefördert wird auch die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Mitgliedsländern und angrenzenden Staaten zur Unterstützung der nachbarschaftlichen Beziehungen an den Grenzen. Dieses Instrument fördert auch die strategische Partnerschaft zwischen der EU und . Aktionspläne und Abkommen gibt es mit Moldawien, Ukraine, Marokko, Tunesien, Israel und den Palästinensischen Behörden. Die Vergabe erfolgt über Ausschreibungen. Früher waren für diese Aufgaben die Programme MEDA und Teile von TACIS zuständig.
  • Das ''Instrument für Entwicklungszusammenarbeit und wirtschaftliche Zusammenarbeit'' deckt alle Länder, Gebiete und Regionen ab, die durch keines der beiden vorigen Instrumente erfasst werden. Dadurch werden Programme wie etwa ALA und EEF1 ersetzt.
  • ''Humanitäre Hilfe'' umfasst alle Nahrungsmittelhilfen.
  • ''Makrofinanzhilfe'' wird Ländern genehmigt, die einen außergewöhnlichen Finanzbedarf zum Ausgleich ihres es haben.

Siehe auch

    • (EFRE), seit 1975
    • (ESF+), seit 1958
    • , seit 1994

Weblinks